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07.03.2008

Darf man Gott abbilden?

Darf man Gott abbilden? - Ein Interview mit Roger Gerhardy, Augustiner und Fotograf
Ora et (photo)labora: Roger Gerhardy gehört dem Augustinerorden an und fotografiert für das DJV-Bildportal. Im Interview fragten wir ihn, wie Glauben und Berufsfotografie zusammenpassen können, was er von den Mohammed-Karikaturen hält und welche (irdische Foto-) Reise er noch gerne antreten würde.

Von der PICTA

Noch bis zu diesem Samstag läuft die Bildagenturmesse PICTA in Hamburg. Bildagenturen und Dienstleister der Bildbranche stellen sich dem Branchenpublikum vor.

Ein erster Zwischenbericht: Den schönsten Stand hatte Masterfile mit einer 3D-Umsetzung seiner eigentlich zweidimensionalen "Masterfile City", nachdem im vorherigen Jahr mit Baugerüsten gearbeitet wurde.

Den leckersten Stand hatte Stockfood, an deren Tischen die Fachleute zu Wein und anderen Zutaten endlich auch einmal (gaumen)haptisch erfahren durften, was sie sonst nur von Fotos kennen.

Die billigsten Bilder bot Shutter Stock, die uns für 159 Piepen im Monat (oder so) 25 Bilder pro Tag anbieten wollten.

Den kuscheligsten Stand hatte Juniors Bildarchiv, da sie neben süßen Tierbildern auch gleich Stoffteddys verteilten.

Am karitativsten war der Stand der Bildrechercheure von Strandperle, die für jede Visitenkarte, die bei Ihnen eingesteckt wurde, 3 Euro an ein Sozialprojekt zu spenden versprachen.

Der juristisch ergiebigste Stand war neben dem BVPA-Stand mit dem "Bildermarkt" und "Bildhonoraren" der Stand der CEPIC, die eine wissenschaftliche Arbeit über Persönlichkeitsrechte und Fotografie in Europa ausreichte.

Insgesamt zeigten sich Agenturen (gefährlich) offen für neue Fotografen. Wie das geht, ist ganz einfach, wurde erläutert. Zunächst sollen einige niedrig aufgelöste Bilder zugesendet werden, dann wird eventuell ein Gesprächstermin vereinbart. Die Prozentanteile für den Fotografen sind variabel, ein Anbieter zahlt für Royalty-Free-Bilder 20 Prozent an den Fotografen. Im Regelfall bedeutet eine Zusammenarbeit, dass Aufträge vergeben werden, es muss also nichts vorproduziert werden. PS: Gefährlich offen, weil das natürlich heißt, dass es so etwas wie feste Mitarbeit in diesem Bereich kaum geben kann, wenn jederzeit Nachwuchskräfte geworben werden.

Das DJV-Bildportal befindet sich an Stand Nr. 37. Dort sind auch allgemeine Informationen rund um den DJV, den freien Journalismus und sonstige Berufsfragen zu finden. Und ein kostenloses Notiz-Block-Mousepad für den Arbeitsalltag zum Mitnehmen...

26.02.2008

DJV-Bildportal jetzt auch mit ipicturemaxx und APIS-Browser

Das DJV-Bildportal wird jetzt erstmals automatisch als Bildanbieter im APIS network gelistet und kann so von Bildredakteuren, die mit dem APIS-Browser arbeiten, direkt angewählt werden. Parallel ist das DJV-Bildportal zudem im Nachfolgesystem i-picturemaxx vertreten, das mit dem Zugangswerkzeug my-picturemaxx von den Bildkäufern erreicht werden kann. Die neue Präsenz ist das Resultat einer Kooperation, die das DJV-Bildportal jetzt mit der Münchner picturemaxx AG eingegangen ist.

"Das DJV-Bildportal bietet seine Bilder überall dort an, wo die Kunden sind: im Internet, über das APIS network und über das i-picturemaxx-System", sagte der Geschäftsführer der DJV-Verlags- und Service-GmbH (DJV-V&S) Wolfgang Bickelmann. Die DJV-V&S ist Betreiberin des DJV-Bildportals.

Das DJV-Bildportal bleibt weiterhin auch direkt über das Internet unter www.djv-bildportal.de erreichbar. Weitere industrie-übliche Schnittstellen zu Redaktionen sind jederzeit auf Wunsch herstellbar, da das DJV-Bildportal auf dem eigenen Server die multikompatible Software Communication Server der Regensburger Firma confessMedia einsetzt.

Das DJV-Bildportal ist ein Marktplatz für DJV-Fotografen, über den diese direkt mit Redaktionen abrechnen können. Rund 50 Bildjournalisten nutzen diesen Service und bieten über 250.000 Bilder aus den Bereichen Politik, Promis/People, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur, Landschaftsfotografie und weiteren Gebieten an. Auch Symbolbilder zu vielen verschiedenen Themenbereichen sind im Angebot.

(Pressemitteilung der DJV-V&S, Wolfgang Bickelmann)

Getty Images

Nur der guten Ordnung halber, weiß ja ohnehin schon jeder. Die Bildagentur Getty Images hat einen Käufer gefunden. Alles zum Thema ist - wie immer - in Andy Goetzes Stockphototalk zu finden (Nummer 1, wenn es um News vom globalen Bildgeschäft geht). PS: Gut für die Verkäufer, dass sie Getty jetzt los sind. Denn in Kürze soll ja wieder ein anderer großer Marktplatz starten...

15.02.2008

Kostenlose Eintrittskarten zur Bildmesse PICTA

Der DJV und das DJV-Bildportal werden auf der Bildmesse PICTA, die vom 6. bis 8. März in Hamburg stattfindet, mit einem Stand vertreten sein (Standnummer 37). Interessierte Bildredakteure sowie freie Fotojournalisten, die sich über das Angebot des DJV und seiner Tochterfirma DJV-V&S informieren möchten, können bei der DJV-Verlags- und Service-GmbH eine kostenlose Eintrittskarte bestellen. Das Kontingent an kostenlosen Eintrittskarten ist beschränkt, so dass die rechtzeitige Bestellung zu empfehlen ist, unter hob@djv.de. Interessenten und Geschäftspartner, die einen Gesprächstermin mit dem DJV bzw. Bildportal vereinbaren, können auch außerhalb des Kontingents berücksichtigt werden.

Valentinstag bilderlos

Aus den Redaktionen das Stöhnen über die Bildanbieter und den Valentinstag. Weder in dpa noch bei AP sei in der Kombination Valentinstag + Deutschland wirklich etwas zu finden gewesen (hallo, bitte keine Gegendarstellungen...). Ansonsten seien durchau Fotos von Valentinstagen aus anderen Ländern zu sehen gewesen. Und mehr als diese Dienste habe man nicht im Abonnement. Tja, hätte vielleicht auch wenig gebracht, im DJV-Bildportal fanden wir auch nur vier Bilder von Blumen in Töpfen. Bei Photopool gibt es ein wenig mehr, hier hat vor allem Frank Boxler einige Rosenbilder zu bieten, aber richtig reichhaltig fällt es auch hier nicht aus. Dabei gibt es Blumengeschäfte und -anbieter, die unschlagbare Dekorationen zum Abfotografieren hätten. Erst beim Fotomarktplatz, der die Abfragen bei vielen Agenturen bündelt, kommt man auf rund 1.000 Motive. Auch hier hält sich aber die Originalität in überschaubaren Grenzen, aber immerhin ist Auswahl größer. Nun - wieder einmal so ein Fall, der zeigt, dass das reine Agentur-Abo dem Bildsuchenden auch nicht immer weiterhilft und immer ein wenig Luft im Etat sein sollte für die Recherche im breiten Markt. Vielleicht liegt´s einfach daran - vielleicht fehlt dem Event einfach die notwendige Bodenhaftung. Oder den Fotos ganz einfach die Verschlagwortung...

...aber es war schon eine geile Zeit - visuell zur Pressefotografie

Die "visuell" 1/2008 mit Themenschwerpunkt Pressefotografie. Erwähnenswert der Beitrag von Peter Sylent, der anhand seiner eigenen Berufsbiografie die Entwicklung der Branche seit 1978 schildert. Wo einstmals das präventive Buchen sämtlicher Flüge ab Paris zwecks Einfangen des Berichterstattungsobjekts angesagt war ("es war schon eine geile Zeit") oder Promi-Villen per Hubschrauber fotografiert wurden, wird jetzt auf Symbolfotografie gesetzt. Qualität zählt weiter, meint er, aber aktuelle Kenntnisse im Presserecht sind heute absolut notwendig.